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Projekte 2017

Tat.Ort Jugend-Projekte

"Huck di her - semma mehr" - die Bankerlaktion der Landjugend Lungau

 

Den Startschuss zum Bezirksprojekt machte Ende Juni die Landjugend Mauterndorf-Tweng. Vergangenes Wochenende folgten weitere mit viel Arbeit und Herzblut aufgestellte Bankerl der Landjugend Göriach, Tamsweg und Unternberg.

 

Gemeinsam mit dem Tourismusverband Göriach wurde ein gemütliches Plätzchen Richtung Hüttendorf geschaffen. Die traumhafte Kulisse lädt ein, ein Weilchen zu verweilen und die Landschaft zu genießen. „Damit die Bankerl entstehen konnten, war genaue Planung, mehrmaliges Streichen des Holzes, das Zusammenbauen und zum Schluss natürlich das Aufstellen notwendig. Gesamt investierten wir ca. 100 Arbeitsstunden in dieses Projekt“, blickt Gruppenleiterin Claudia Schreilechner stolz zurück. Die Landjugend Tamsweg errichtete ihr Bankerl am Leonhardsberg, einem der schönsten Aussichtspunkte über Tamsweg. Die Idee für das Bankerl entstand beim Tamsweger „Zom sitzen“. Nach der Planung ging es gleich ans Werk. Zuerst musste ein geeigneter Fichtenbaum gefunden werden. Dieser wurde aus dem Wald geholt, geschäpst, gehobelt und zugeschnitten. Beim Bauort wurde das Fundament betoniert und gemauert. Auch die Sträucher rundherum wurden geschnitten um den Platz zu verschönern. „Insgesamt haben 10 Leute an unserem Projekt mitgearbeitet und wir haben 250 Arbeitsstunden investiert. Es ist uns mit vollem Erfolg gelungen eine gut aussehende und stabil gebaute Bank zu errichten. Nun freuen wir uns auf starken Besuch“, so Gruppenleiter Andreas Löcker. Auch in Unternberg wurde fleißig am Bankerl gearbeitet. Die Holzleisten waren schnell gefertigt und das Grundgerüst erstellt. Nach dem Motto „viele Hände schnell ein Ende“ konnte das Bankerl rasch fertig gestellt und am vorgesehenen Platz errichtet werden. „Das besondere an unserem Bankerl ist, dass wir uns an die Form einer Liege gehalten haben. Jedoch ist unser Bankerl gesamt 2,9 m lang und bietet ca. 5 Personen Platz zum Liegen“, so Gruppenleiter Michael Zehner. Das Bankerl soll nun Einheimischen sowie auch Touristen einen Platz bieten, die Aussicht und die Gegend an der Mur zu genießen, sich auszuruhen und zu entspannen.

 

 

Alle Bankerl wurden am 2. September 2017 in der Festhalle St. Michael bei dem „Huck di her, semma mehr! – Charity-Abend der Landjugend Lungau“ präsentiert. Der Erlös der Veranstaltung soll im Lungau bleiben und hilfsbedürftigen Personen und karitativen Projekten zu Gute kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

"Kleiner Nützling. Große Wirkung" - Das Nützlingsprojekt der Landjugend Flachgau

 

Im Rahmen des Bezirksprojektes der Landjugend Flachgau „Kleiner Nützling. Große Wirkung“ wurden von den Flachgauer Landjugendortsgruppen über 17 neue Nützlingshotels errichtet und an besonderen Plätzen in den jeweiligen Gemeinden aufgestellt.

In der freien Natur sowie in Gärten helfen viele Nützlinge wie Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen, Florfliegen oder Ohrwürmer durch Bestäubung und als kostenlose biologische „Schädlingsbekämpfer“ das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Diesen wichtigen Nutzen für die Region wissen die Mitglieder der Landjugend zu schätzen, wodurch sich das diesjährige Bezirksprojekt der Landjugend Flachgau entwickelte. Neben der Lebensraumschaffung für die regionalen Nützlinge, soll ein Einblick in das Leben dieser für Kinder und Erwachsenen ermöglicht werden. Doch vor allem soll durch Bewusstseinsbildung der Gesellschaft ein möglicher „Nachbau-Effekt“ für Passanten des Nützlingshotels entstehen. Die Mitglieder der Landjugend Flachgau investierten dabei über 1.800 ehrenamtliche Stunden für die Planung und die Umsetzung dieses Projektes.

 

„Die Landjugendortsgruppen zeigen über das ganze Jahr hindurch großen Einsatz und viel Engagement für unsere Region. Auch bei diesem Projekt ist der großartige Einsatz zu sehen“, freut sich Matthias Mösl, Bezirksobmann und Projektleiter. Die Landjugend Flachgau bedankt sich besonders bei den Unterstützern und Sponsoren des Projektes und vor allem bei allen engagierten Landjugendortsgruppen, ohne die die Umsetzung des Projektes nicht möglich gewesen wäre. Anfang September wurden die Konzepte der Nützlingshotels bewertet und im Zuge der Bezirkssitzung am 11. Oktober 2017 in Hallwang prämiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es is a Plotz zum Gspian – Landjugend Schleedorf

 

 

Im Rahmen eines Gemeindeprojektes wurde in Schleedorf ein neuer Lebensgarten errichtet, welcher am 06.05.2017 feierlich eingeweiht wurde. Auch die Landjugend Schleedorf war an der Planung und Errichtung des Wohlfühl-Platzes mit dabei.

 

Das Projekt lief unter dem Titel „Die Zukunft liegt in unserer Jugend“. Projektleiterin Eva-Maria Kriechhammer: „In unserem Projekt geht es um ein Miteinander und darum, gemeinsam mit Freiwilligen und den Vereinen die Zukunft im Dorf zu gestalten.“ Somit machte sich die Landjugend an die Arbeit und pflanzte inmitten des neuen Lebensgartens zunächst einen Schlehdorn, denn von diesem Baum stammt der Name für das kleine Dorf ab. Dass die Landjugend mit dem Ortskern tief verwurzelt ist, wurde bereits 1980 bei der Gründung der Ortsgruppe bewiesen. Damals wurde eine Linde gepflanzt, die noch heute mit ihrer Größe und vollen Pracht das Ortsbild verschönert und nun vom neuen Lebensgarten umrandet wird. Mit der Errichtung des Lebensgartens rund um dieses „Wahrzeichen“ inmitten von Schleedorf, wurden ein Platz zum Wohlfühlen, Entspannen und ein Treffpunkt für Jung und Alt errichtet. Hierbei halfen alle Vereine, vor allem aber auch die Landjugend mit.

 

Ein besonderer Hingucker sind auch die Infotafeln, die die Entstehung des Wohlfühl-Platzes beschreiben. Sehr erfreulich war es für die Ortsgruppe, dass sich auch die Landjugend Schleedorf auf einer der Infotafel n verewigen konnte und die Geschichte der Ortsgruppe und des Projektes darauf präsentieren kann. Der Lebensgarten wurde anschließend im Rahmen einer feierlichen Einweihung am 06.05.2017 eröffnet. Zu Gast waren viele Ehrengäste, so auch Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer.

 

 

 

 

 

 

 

Sanierung des Mühlenweges – Landjugend Pfarrwerfen

 

Die Landjugend Pfarrwerfen hat sich zum Ziel gesetzt, den Rundweg des denkmalgeschützten Freilichterlebnisses „7 Mühlen“ zu sanieren. Die sieben Gmachmühlen am Aberg stellen das Wahrzeichen von Pfarrwerfen dar und sind von unschätzbarem Wert für Dorf und Gesellschaft. Jährlich werden rund 4.000 BesucherInnen verzeichnet. Da sich der Mühlenweg, der entlang des steilen Mühlbachls bergwärts führt, inzwischen als sanierungsbedürftig erwies und der Landjugend Pfarrwerfen sehr viel an der Erhaltung des Kulturgutes liegt, hat sich die Ortsgruppe dem Thema angenommen.

 

„Die Stufen wurden neu ausgerichtet und in Beton versetzt, sodass eine lange Lebensdauer des neuen Weges gewährleistet ist“, erklärt Gruppenleiter Manuel Steger. In der zweiten Bauetappe am 2. September wurden noch die restlichen der insgesamt 218 Stufen in Stand gesetzt und der Weg wird zudem neu geschottert.

 

„Die Mitglieder der Landjugend haben sich mit besonderem Engagement für die Mühlen und somit für unsere Kultur eingesetzt, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Aufgrund des steilen Geländes und der großen Hitze war die Arbeit sehr anstrengend“, so Bürgermeister Bernhard Weiß, der sich persönlich vom Baufortschritt überzeugte.

 

 

 

 

 

Ein Sinnesweg für kleine Füßchen – Landjugend Seekirchen

 

Einen neuen Barfußweg inklusive Einweihungsfeier bekam der Hermann-Gmeiner-Kindergarten im SOS-Kinderdorf in Seekirchen von motivierten und tatkräftigen Mitgliedern der Landjugend Seekirchen geschenkt.

 

Die Kinder des Hermann-Gmeiner-Kindergartens konnten sich kurz vor den Sommerferien über ein tolles Geschenk freuen. Junge Damen und Herren der Landjugend Seekirchen hatten den Garten des im SOS-Kinderdorf gelegenen Gemeindekindergartens mit einem neuen Barfußweg bereichert. Am 11. Juli 2017 luden sie kleine und große Gäste zur offiziellen Einweihungsfeier ein. Zuvor waren Bagger und Muskelkraft am Werk. Binnen eines Vormittags hatten die engagierten jungen Leute das 6 Meter lange Sinneserlebnis im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Boden gestampft. „Das war eine gelungene Überraschung zur großen Freude der Kinder“, berichtet Kindergartenleiterin Elisabeth Schmidbauer bei der ebenfalls gespendeten Verköstigung, während schon viele kleine Füße vergnügt durch die unterschiedlich befüllten Teile des Weges flitzten.

 

„Der Grundgedanke war, etwas Bleibendes für unsere Jüngsten zu errichten und ihnen ein hautnahes Erleben der Natur zu ermöglichen“, so Projektleiterinnen Maria Aigner und Viktoria Fink. Der Barfußweg beinhaltet sechs unterschiedliche Materialien zum Fühlen und Erleben. Neben Steinen, Querhölzern und feinem Kies finden auch Sand, Rindenmulch und Hackschnitzel ihren Platz. Damit der Barfußweg möglichst lange erhalten bleibt, wurde er mit Pflastersteinen umrahmt und die einzelnen Felder mit den unterschiedlichen Materialien abgetrennt.

 

 

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