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Erntekronenwettbewerb 2017

Wir suchen die schönste Erntekrone 2017!

 

 

 

 

 

Die Erntearbeit wurde erledigt, der Tag zieht sich schön langsam wieder zurück und die Nächte werden länger – dann ist es an der Zeit, Danke für die Ernte zu sagen. Dabei werden in liebevoller Handarbeit die Erntekronen für das Erntedankfest, welches von Anfang September bis Ende Oktober gefeiert wird, vorbereitet. Flächendeckend wird dies von der Landjugend übernommen. Mit einer Prozession durch den Ort wird anschließend für den ausgiebigen Sommer gedankt.

 

AUFGEPASST: Sendet uns bis spätestens 31. Oktober 2017 ein Foto mit einer kurzen Erklärung über die Besonderheiten, Aufbau und die Bestandteile eurer Erntekrone per Post oder Email an landjugend(at)lk-salzburg.at. Beantwortet dazu folgende Fragen:

 

  • Beschreibt die Bestandteile der Krone (Größe/Höhe/Durchmesser; woher stammen die Bestandteile, Rohstoffe, ...)
  • Was bedeutet für euch die Erntekrone?
  • Wie läuft das Erntekrone-Binden bei euch ab? (Wie viele Stunden benötigt ihr? Wie viele Personen
  • sind beteiligt? Wird sie jedes Jahr neu gebunden?)

 

Die Ortsgruppe mit der schönsten Erntekrone kann sich über einen Einkaufsgutschein in der Höhe von € 350,– freuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erntekrone – ein Symbol für Dankbarkeit und Gemeinschaft

In liebevoller Handarbeit werden Erntekronen Jahr für Jahr in ganz Österreich gebunden. Federführend wird diese Tätigkeit von den Mitgliedern der Landjugend übernommen. Oftmals geschieht das Binden in Zusammenarbeit mit der Bauernschaft, die die wertvollen Bestandteile der Erntekrone wie Getreide und Früchte zur Verfügung stellen.

 

Die Gestaltung lässt viel Spielraum zu. „Es gibt eigentlich keine Anleitung wie eine Erntekrone gebunden werden soll. Üblich ist jedoch, dass Kronen aus einer geraden Anzahl an Strängen wie z.B. vier, sechs oder acht Strängen bestehen“, so Walli Ebner, Obfrau der Salzburger Heimatvereine. Die Kronengestelle bestehen meist aus Holz oder Metall. Eines ist jedoch bei allen Erntekronen gleich: Gebunden werden Produkte, die regional zur Verfügung stehen. Das kann auch je nach Ernteertrag variieren. „In Regionen, in denen Grünlandwirtschaft im Vordergrund steht, wird ein Strang oder auch jeder zweite Strang mit Heu gebunden. Als Ausgangsprodukt für Brot wird fasst immer Getreide zusätzlich verwendet und gebunden“, so Ebner.

 

 

 

 

 

Die Gestaltung ist zudem sehr von der Kreativität der handelnden Personen abhängig. In die Mitte der Erntekrone werden meist Gaben gelegt, die dem Ernteertrag entstammen. Kürbisse, Kartoffeln, Äpfel oder Brotlaibe finden sich am Erntekronewagen wieder. In einigen Gemeinden wird die Erntekrone von Rössern und Wagen gezogen, manches Mal mit zur Hilfenahme von Traktoren oder sie wird per Hand im Zuge der Prozession getragen. „Da sich immer mehr Menschen auch zu Hause mit Kräutern beschäftigen, wird beispielsweise der Buchs mit seiner heilenden Wirkung zum Binden verwendet. Die Gestaltung der Erntekrone variiert und in 10 oder 20 Jahren wird sie bestimmt mit anderen Gaben geschmückt und verziert werden“, so Ebner.

 

Erntekrone und Erntegaben, Blumen und die Früchte des Gartens werden in einem Festzug bei der kirchlichen Prozession mitgeführt und gesegnet. Das Erntedankfest wird in vielen Gemeinden als Fest der Dorf- oder Pfarrgemeinschaft, das oft noch mit einem Kirtag, Bauernherbst oder mit einem Pfarrfest kombiniert, gefeiert. Ein Trend lässt sich vielerorts feststellen: Das Erntedankfest rückt seit Jahren verstärkt in den Mittelpunkt und die Erntekrone gewann als Symbol des Festes an Bedeutung. Der festliche Anlass lädt zum Nachdenken ein und soll auf die Achtsamkeit lenken, die Brot, Wasser, Früchte und Getreide verdienen.

 

 

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