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Schwerpunktbroschüren

Schwerpunktbroschüre 2016: Bäuerliches Unternehmertum

Junge Landwirtschaft hat Zukunft

Aktuelle Herausforderungen für die Betriebsführung, wie die zunehmenden Preisschwankungen auf den freien Märkten, sinkendes Einkommen, zugleich aber eine steigende Erwartungshaltung in der Gesellschaft erfordern von uns JunglandwirtInnen innovative Lösungen sowie Handlungsbereitschaft. Unternehmerisches Denken und Handeln ist dabei unerlässlich, um auch in Zukunft am Markt bestehen und nachhaltig erfolgreich sein zu können. Jeder von uns sollte das Potential auf seinem Betrieb erkennen und nutzen. Effizienzsteigerung und Innovation sind dabei zwei Zahnräder, die den Antrieb stärken können! In Österreich werden mehr als 90 Prozent aller Bauernhöfe als Familienbetriebe geführt, hier lebt und arbeitet die ganze Familie zusammen. Das heißt, BetriebsführerIn bzw. BewirtschafterIn planen, organisieren, leiten und realisieren die Tätigkeiten in Haus, Hof, Feld, Wald und Stall gemeinsam mit deren Familienmitgliedern. So bilderbuchhaft diese Vorstellung auch sein mag, gestaltet sich eine innerfamiliäre Betriebsnachfolge heutzutage aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen immer schwieriger. Trotz aller Herausforderungen, denen sich die Bäuerinnen und Bauern tagtäglich stellen, ist Österreichs Land- und Forstwirtschaft ein Sektor mit Zukunft und Mehrwert für die Gesellschaft: Wir alle wissen, dass wir von den Leistungen der Landwirtschaft abhängig sind und eine engagierte „Junge Landwirtschaft“ brauchen. Diese Broschüre informiert über die vielen möglichen Aspekte des bäuerlichen Unternehmertums und soll euch als Inspiration und Motivation dienen, gestärkt und voller Elan am eigenen Betrieb durchzustarten. Wir JunglandwirtInnen haben die nötige Ausbildung, Kompetenz und Vielfalt an Ideen – machen wir etwas aus unseren Chancen, denn die Zukunft liegt in unseren Hände

 

Isabelle Riedl & Martin Stieglbauer

Landjugend Österreich

 

Schwerpunktbroschüre 2016: Vielfalt Familie

 

 

„Bitte, danke, Entschuldigung.“ – Das sind laut Papst Franziskus die drei Wörter, die eine glückliche Familie ausmachen. Wird man geboren, wird man Teil eines Systems, nämlich das der Familie. Sie ist unser sicherer Hafen, der Ort, an dem das Herz zu Hause ist, dort, wo uns Werte vermittelt werden, die uns zu guten Menschen machen sollen. Würden sich Familien verstärkt an diese drei Zauberwörter halten, könnten bestimmt so manche Scheidungen verhindert werden und die Gesamtscheidungsrate läge nicht bei 42,1%. Familien können zerbrechen und mit ihnen auch die Familienmitglieder. In Österreich wird man aber nicht alleine gelassen. Es gibt neben den eigenen Freunden, den Vereinen in der Gemeinde, der Schule oder in der Arbeit ein großes Netzwerk, das sich um Familien in der Krise kümmert. Beispielsweise die „Plattform gegen die Gewalt in der Familie“, in der verschiedene Beratungseinrichtungen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten. Sind die Scherben nach einer gefühlten Ewigkeit weggekehrt, können Familien auch zu Patchwork- Familien zusammenwachsen. Zwei Schlafzimmer in zwei verschiedenen Haushalten für ein Kind sind heutzutage längst keine Seltenheit mehr. Die Familie, per Definition ein „einfaches System“, kann jedoch viele komplexe Formen annehmen. Was für einen selbst Familie ist, darf aber jeder von uns selbst definieren. Familie ist nicht nur für das Zusammenleben auf land- und forstwirtschaftlichen Betrieben von zentraler Bedeutung, sondern in der gesamten Gesellschaft sehen wir die Familie als wichtige Grundlage eines stabilen sozialen Netzwerkes. Deshalb haben wir mit vielfältigen Beiträgen 2016 das Thema „Vielfalt Familie“ aufgegriffen und es zu unserem gesellschaftlichen Schwerpunktthema erklärt.

 

Isabelle Riedl & Martin Stieglbauer
Landjugend Österreich

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